Unbesiegbarer Sommer

Oh, mein Gott! Kennt ihr das? Da hat man etwas im Kopf, weiß aber nicht mehr so genau, googelt dann und findet NCHTS! Das macht mich total wahnsinnig!

Seit Monaten hatte ich den Bruchstück eines Zitats im Kopf. Irgendwas mit „Sommer in mir“. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich schon danach gesucht habe, aber manchmal ist Google eben nicht mein Freund. Immer und immer wieder versuchte ich mich zu erinnern, was es war, wo ich es gehört oder gelesen hatte, von wem es war. Aber nichts. Totenstille in meinem Kopf und ebenfalls im World Wide Web.

Durch Zufall bin ich dann gestern auf den Blog von Lisa Fink gestoßen. Ja, genau, ich hab gegoogelt, wie man Leseproben in den Blog einbinden kann. Und dann habe ich dort ein bisschen gestöbert und bin auf einen Eintrag gestoßen Die 10 schönsten Buchtitel. Und da stand: Und in mir der unbesiegbare Sommer.

Ja, genau! Das ist der Sommer, den ich suchte. Eine weitere Suche ergab, dass es sich um ein Zitat von Albert Camus handelt.

Danke an Lisa, danke an Ruta! Ihr habt meine Suche beendet.

Hier nun das ganze, zugegeben recht kurze Zitat. Ich frage mich, warum mein Gedächtnis sich keinen kurzen Satz merken kann…

Im tiefsten Winter erkannte ich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer war. – Albert Camus

Und die Moral von der Geschicht: Manchmal braucht es glücklichen Zufall…

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