Gedanken

Vor vier Tagen habe ich den dritten Teil von „She flies with her own wings“ veröffentlicht und er wurde bisher 2000 Mal runter geladen, stand zwischenzeitlich auf Platz 7 der Amazon Top 100 und hat bereits jetzt 23 Rezensionen. Ich bin überwältigt, sprachlos, gerührt, trunken vor Glück.

Als ich im Dezember anfing, „Writing her own story“ zu schreiben, habe ich nicht gewusst, wo die Reise hinging. Bis zu diesem Moment habe ich zwar immer wieder Geschichten begonnen, aber nicht eine zu Ende geschrieben. Und ich wusste auch nicht, ob ich diese Geschichte beenden würde. Vielleicht war das auch nur wieder so eine Schnapsidee von mir, wie Chemie zu studieren, wie zu einem Typen, den ich online kennengelernt habe, nach Chile zu reisen, oder wie der dritte Long Island Ice Tea-Jumbo Cocktail.

Aber ich fühlte, dass ich schreiben muss. Ich musste meine Gedanken zu Papier bringen, sonst würde ich zerspringen. Was immer auch passieren würde, das wusste ich mit Sicherheit. Also schrieb ich. Über Weihnachten und Silvester hatte ich zwei Wochen frei und ich schrieb und schrieb und dann schrieb ich einfach noch ein bisschen mehr. Und im neuen Jahr hatte ich einen Roman geschrieben.

Das ganze kam total überraschend, ungeplant und dann stand ich da und fragte mich, was nun? Was mache ich jetzt mit meinem Roman? Obwohl ich nicht wirklich darüber nachgedacht hatte, reifte in mir die Idee, ihn zu veröffentlichen. Gleichzeitig hatte mich aber die Schreiblust gepackt. Ich war im Bann und schrieb einfach weiter. Raus kamen bisher 240.000 Worte über Thea, Will, Matt und Tom. Und es werden noch mehr.

Alles weitere ist wie ein wahr gewordener Traum, den ich nicht mal kannte, aber jetzt weiß, dass ich ihn unbedingt leben will. Dabei geht es nicht um Ruhm und Ehre, sondern um die vielen tollen Menschen, die ich bisher kennenlernen durfte, aufgrund dieser Bücher. Jeder einzelne, der oder die mir eine EMail schreibt, auf meinem Blog Kommentare hinterlässt, meine Facebook-Seite überschwemmt, ist mir ans Herz gewachsen. Ich finde es unglaublich bereichernd, dass ich euch kennenlernen durfte.

Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass mir Leute geschrieben haben, aber nie damit gerechnet haben, dass ich ihnen antworten würde. Das käme für mich aber niemals in Frage. Wer sich die Mühe macht, mir zu schreiben, hat auch eine Antwort verdient. Vielleicht kommt irgendwann der Tag, an dem ich das nicht mehr schaffe, aber bis dahin, antworte ich auf ALLES. Und ganz ehrlich. Ich habe doch gerade erst angefangen und ihr seid diejenigen, die mir erlauben, diesen Traum zu leben. Wie könnte ich da nicht antworten?

Never forget were you are coming from… Und ich bin auch nur ein kleiner Kreischteenie, der sich unglaublich freut, Sylvia Day live zu sehen, der es nicht erwarten kann, dass Fifty Shades of Grey ins Kino kommt und der mal Take That zu absoluten Helden erkoren hat. Mark, ich leibe dich! Nein, das gehört jetzt nicht hier hin…

Nie im Leben habe ich mir träumen lassen, dass ich jemals an diesem Punkt stehen würde. Und das verdanke ich EUCH! Euch allen, die ihr mir eine Chance gegeben habt. DANKE. Ihr wisst nicht, was mir das bedeutet und ich kann euch nur aus tiefstem Herzen danken, dass ihr meine Geschichte mögt.

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