JACE – Einspruch abgelehnt (Leseprobe)

In den letzten Wochen habe ich das erste Kapitel von JACE auf meiner FB-Seite stückchenweise gepostet, gerade habe ich den letzte Stück gepostet. Kapitel 1 ist nun abgeschlossen.

Hier einmal komplett für alle, die nicht warten können und sich ein wenig quälen wollen:

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Ich drehe mein Weinglas in den Händen und lausche meiner besten Freundin Delilah, die gerade den Ablauf ihrer Hochzeit erklärt. Ich bemühe mich, gespannt und gebannt auszusehen, aber eigentlich ist mir nur zum Gähnen zumute. Eventuell, weil ich die gleiche Geschichte schon dreimal gehört habe. Im Ganzen. Und unzählige Male die Einzelheiten, aufgeteilt in viele kleine Häppchen, damit ich ja nichts vergesse. Schließlich bin ich die erste Brautjungfer, die Trauzeugin, die Maid of Honor. Ganz offensichtlich erlaubt ihr dieser Status, mich zu quälen.

Während ich mir also am liebsten die Augäpfel ausstechen will, schaue ich heimlich zu Steve, dem Trauzeugen, dem Best Man. Wieso ist es mir eigentlich eine Ehre und er ist der Beste? Naja, den Titel hat er ganz sicher nicht verdient, wie ich nach einer betrunkenen Nacht vor sechs Jahren weiß. Was soll ich sagen? Ich war jung und brauchte das Geld.

»Liebe Lila, lieber Trevor, es ist mir eine große Freude, euch auf diesem wichtigen Schritt zu begleiten«, sagt er da auch gerade schwülstig. Seht ihr, was ich meine? Ich kann innerlich nur den Kopf schütteln.

»Wir freuen uns sehr, dass du das für uns tust«, antwortet Trevor und ich sehe das verräterische Zucken seiner Ader an der Stirn, die immer dann pulsiert, wenn er emotional aufgewühlt ist. Also, kurz vorm Platzen eben.

»Wie seid ihr eigentlich auf mich gekommen?«, fragt der Schleimbeutel da auch noch.

Ich werfe ein: »Es gab eine Umfrage. Ich hab auch für dich gestimmt.«

Er schaut mich überrascht an, kann nicht glauben, dass ich ihn anspreche. »Wirklich?«

Ich nicke übertrieben. »Ja, klar. Du, Osama bin Laden und Saddam Hussein standen zur Auswahl. Da die beiden anderen schon tot sind, hab ich für dich gestimmt.«

»Chrissa!«, weist mich Lila zurecht. Ich verstehe ja, dass sie zwischen den Stühlen hängt, aber wirklich, dass muss sie doch nicht an mir auslassen. Ich kann schließlich nichts dafür, dass sie so einen Langweiler wie Trevor heiratet, der keine Freunde hat, und deswegen in unserem Freundeskreis wildern musste. Ja, und all die tollen Jungs, die wir kennen, hatten eben auf so einen Scheiß auch keinen Bock. Ergo Steve.

Mir wird immer noch schlecht, wenn ich daran denke, dass er mal seinen Schwanz in mir hatte. Ihgitt. Wie konnte ich nur? Es war der Alkohol! Ich schwöre!

»Ist es nicht so, dass die Trauzeugen immer was miteinander anfangen?«, scherzt Trevor.

»Nein!«, schreie ich aus vollem Hals.

Lila verdreht genervt die Augen und Steve sieht mich verletzt an. Hundebabyaugen. Fuck, verdammter. Nein, Chrissa, lass dich nicht von diesem Welpenblick zum Mitleidssex überreden. Nicht, lass das!

»Naja, vielleicht fummeln«, scherze ich dann und bereue es sofort, als ich Steves freudigen Gesichtsausdruck sehe.

Während sich Lila und Trevor über die Farbe der Tischdeko streiten, beugt sich Steve zu mir und raunt mir ins Ohr: »Du warst der beste Sex meines Lebens.« Scheiße, Mann, ich befürchte, ich war auch dein einziger.

Ich ahne, es soll verführerisch sein, aber bei mir regt sich da leider nur der Brechreiz. Warum mache ich ihm auch Hoffnung? Selbst Schuld, wenn er mir jetzt noch mal seine Quallenzunge in den Mund stopft. Das hätte ich absolut verdient.

Gott sei Dank dauert diese mittelalterliche Folter nicht mehr lange und ich kann entkommen. Lieber alleine mit einer Packung Eis und einer Reality TV-Show, als in dieser Freakshow mit Ekel Steve und Spießer Trevor. Wie kann Lila sich das antun? Und noch viel schlimmer, wie kann sie mir das antun? So Hochzeiten sind doch für die Freunde am Schlimmsten.

Ich kann Steve gerade noch davon abhalten, mir anzubieten, mich nach Hause zu begleiten. Das hier ist Manhattan, nicht Mexico City.

Ich nehme die U-Bahn und fahre ins Village. Meine mietpreisgebundene Wohnung liegt in der Nähe des Washington Square Parks, so dass ich noch ein paar Blocks zu Fuß gehen muss. Meine Louboutins danken es mir. Ach, habt ihr etwa gedacht, ich mache mir Sorgen um meine Füße? Nein, weit gefehlt, die Schuhe sind aus der neusten Kollektion und haben mich ein Vermögen gekostet, weit mehr als ich je für Essen ausgeben würde. Das ist gelogen. Ich gebe auch scheißeviel Geld für Essen aus. Aber nur, weil ich nicht kochen kann, und es hasse, mir was liefern zu lassen. Stattdessen mache ich mich schick und habe Dates mit mir selbst in der ganzen Stadt. Ich probiere jedes hippe Restaurant mal aus. Und wir sind hier in Manhattan, das ist das Mekka für Foodies.

Ich gehe die Stufen zur Haustür hinauf und klettere dann in den dritten Stock ohne Fahrstuhl. Sagt es mit mir: mietpreisgebundene Wohnung, mietpreisgebundene Wohnung. Da versucht man sich doch gerne als Bergziege.

Ich schließe meine Wohnungstür auf, schlüpfe aus den High Heels, die ich liebevoll in den Schuhschrank stelle. Manchmal überlege ich, ihnen ein Gute-Nacht-Lied zu singen, aber das würde selbst mir zu weit gehen. Das will schon was heißen.

Ich ziehe die Vorhänge zu, bemerke dabei, dass es meine Nachbarn von gegenüber mal wieder bei offenem Fenster treiben. Der Kerl hat ein Stehvermögen, das ist unglaublich. Er kann die ganze Nacht in sie hämmern wie ein Maschinengewehr oder ein Duracell Hase. Die Geräusche unterhalten die ganze Straße und manchmal sitzen Katzen vor dem Haus, um in das Maunzen einzustimmen.

Ich ziehe mein Kostüm aus, ich bin direkt von der Arbeit ins Restaurant gerannt, und kuschel mich mit meinem neusten Buch ins Bett. Big Little Lies von Liane Moriarty. Gerade noch auf der Bestsellerliste und schon auf meinem Reader. Ich bin sofort gefesselt von der Geschichte um Madeline, Celeste und Jane. Irgendwann fallen mir die Augen zu und selig schlafe ich ein.

 

Ich erwache, weil mich etwas in die Wange sticht. Die Kante meines Readers. Gut zum Lesen, nicht so gut als Bettnachbar. Eher ungemütlich. Nicht so weich wie ein stahlharter Männerkörper.

Ich wische den Spuckfaden aus meinem Mundwinkel und erhebe mich langsam. Ich bin ein bisschen verspannt, aber ansonsten habe ich gut geschlafen, fast zu gut. Ich gehe ins Bad, setze mich auf die Toilette und greife nach einer Flasche Shampoo, um mir alles genau durchzulesen, während ich pinkel. Leider ist es nicht so spannend, weil ich dieses Etikett schon bestimmt zehn Mal gelesen habe. Ich sollte mal ein neues Haarpflegeprodukt kaufen, denke ich, während ich abspüle. Ich zieh mein T-Shirt aus und stell mich unter die Dusche. Ich lasse das warme Wasser über meinen Körper fließen, wasche meine langen, braunen Haare. Ich verteile Duschgel auf meinem schlanken, leider wenig kurvenreichen Körper und genieße den Moment der Ruhe. Ich mein, wenn das Wasser nicht so laut wäre, wäre es still.

Ich schlüpfe in mein Kostüm, der Rock eng, aber nicht zu kurz, die Jacke tailliert, aber nicht nuttig. Eben so wie man als Junior Partnerin einer angesehenen Kanzlei in Manhattan aussehen sollte. Ich welle meine Haare, schminke mich sorgfältig. Auch wenn ich Anwältin bin, muss man mir das ja nicht unbedingt ansehen.

Ich hüpfe in ein Taxi. Und damit wisst ihr auch, wofür ich mein schwerverdientes Geld ausgebe: Schuhe, Essen und Taxis. Vielleicht sollte ich mir doch mal eine neue Wohnung suchen, eine, die nicht ab vom Schuss ist, sondern näher an meiner Arbeitsstelle. Aber eigentlich mag ich das Village. Ich mag, dass es ein bisschen alternativ ist, ein bisschen schick, ein bisschen hip. Es passt zu mir. Zumindest von dem Bild, das ich von mir selbst habe.

Ich fahre mit dem Aufzug nach oben, grüße die Empfangsdame und laufe dann durch die heiligen Hallen von Spencer, Donaldson & Tryst als würden sie mir gehören. Denn seien wir ehrlich, in naher Zukunft steht auch mein Name da. Hawthorne. Chrissa Hawthorne, namensgebende Partnerin. Nun ja, vielleicht bin ich der Zeit voraus, weil sie mich ja noch nicht einmal zur Senior Partnerin gemacht haben, dabei habe ich schon seit Monaten die Einkaufsumme zusammen gespart.

Meine Sekretärin Elaine begrüßt mich, gibt mir einen Stapel mit Post-Its, die alle Anrufe des Morgens enthalten. Ich sehe sie durch, während ich meinen Laptop starte. Elaine kommt währenddessen mit ihrem Tablet zu mir, um mir meine Termine für den Tag zu nennen, die sie mir zwar auch auf mein Tablet, mein Smartphone und meinen Laptop geschickt hat, aber es kann sein, dass ich zum Kontrollwahnsinn neige und lieber alles doppelt und dreifach, nein vierfach, habe.

Meine E-Mails sind farbkodiert. Elaine hat sie heute Morgen bereits durchgearbeitet, sie markiert, damit ich die wichtigsten Dinge zuerst erledigen kann. Und trotzdem gibt sie mir jetzt gerade eine Zusammenfassung aller eingegangen Mails.

Ich beginne mit denen der höchsten Priorität und Elaine geht hinaus als der Bürokaffeejunge kommt, um mir einen extragroßen, extrastarken und extrasüßen schwarzen Kaffee zu besorgen. Und dazu eine Zimtschnecke. Die gibt es eigentlich nicht standardmäßig mit dem Kaffee, aber Elaine hat das für mich arrangiert, weil sie weiß, dass ich sie liebe.

Als ich hier angefangen habe, habe ich Mara kennengelernt, die in dem kleinen Café an der Ecke gejobbt hat. Sie hat mir alle zwei Stunden meine Droge gebracht und über den Tag verteilt zwei Zimtschnecken. Da das meist alles war, was ich gegessen habe, war das okay. Mittlerweile ist Mara eine meiner zwei besten Freundinnen, und als sie den Job aufgab und mir niemand mehr Zimtschnecken brachte, bemerkte Elaine plötzlich, das meine Laune auf dem Tiefpunkt war. Ergo Coffeeboy und eine Zimtschnecke pro Tag.

Man muss sie in ihrer Effizienz einfach bewundern. Ich tue es. Es gibt nicht viele Frauen, die es schaffen, sich gegen eine First Class Bitch zu behaupten, zumindest ist das der Titel, den mir meine männlichen Kollegen gegeben haben. Aber ehrlich, das prallt an mir ab. Denn sie sind einfach nur jammernde Idioten ohne Rückgrat. Und vor allem sind sie keine Konkurrenz für mich.

Spencer, Donaldson & Tryst erwartet achtzig Wochenstunden von jedem. Wer befördert werden will, sollte hundert leisten. Ich arbeite hundertzehn. Weil ich das hier will. Ich will meinen Namen an der Tür sehen.

Und es wird auch nichts anderes von mir erwartet. Mein Vater ist Samuel Hawthorne, der Eiskönig von Chicago – daher werde ich manchmal auch Eisprinzessin genannt. Als könnte ich mir nicht meinen eigenen Namen besorgen. Also bitte. Er ist der beste Fusionsanwalt des Landes, seine Kunden scheffeln Millionen, für sich selbst und für ihn. Meine Mutter ist Terry Hawthorne. Sie steht meinem Vater in nichts nach. Hawthorne & Hawthorne ist die erfolgreichste Anwaltskanzlei, die jemals außerhalb New Yorks existiert hat. Und die einzige in New York, die erfolgreicher ist, ist Spencer, Donaldson & Tryst, wie ihr euch bereits gedacht habt.

Ich habe Jura in Harvard studiert, der besten Fakultät der Welt. Ich habe mit Auszeichnung abgeschlossen, als einzige meines Jahrgangs. Ich erzähle das nicht, weil ich angeben will. Es ist einfach Fakt. Mir wurde viel gegeben und nun wird von mir erwartet, dass ich auch was dafür liefere. Und ich selbst erwarte am Meisten von mir.

Neunundneunzig Prozent von mir sind fokussiert, diszipliniert und ehrgeizig. Das restliche Prozent hat mit Steve geschlafen. Und jeder Menge anderer Kerle, die ebenso wenig erwähnenswert sind wie Steve. Warum ich ihn erwähnt habe? Gute Frage.

Ich trinke meinen Kaffee, beantworte Mails und begebe mich dann zu meinem wöchentlichen Meeting mit Werner Tryst, meinem Mentor. Er glaubt an mich. Auch in den wenigen Momenten, in denen ich es nicht tue. Ich weiß, was ich kann. Ich weiß, was ich will. Warum fühlt es sich dann so leer in meiner Brust an?

 

Ein Sonnenstrahl kitzelt Jace Monroe an der Nase. Er zieht sie kraus, versucht das unangenehme Gefühl zu vertreiben. Reibt dann mit der Hand über seine Wange und ist plötzlich hellwach. Ein stechender Schmerz explodiert da, wo eigentlich sein Gesicht sein sollte. Was zum Teufel ist passiert?

Stöhnend versucht er die Augen zu öffnen. Sein Schädel brummt, seine Augen sind geschwollen. Fuck. Was ist passiert? Er rollt sich aus dem Bett und durch irgendeinen Zufall landet er auf den Füßen und kann sich ins Bad schleppen. Er stellt sich dahin, wo er den Spiegel vermutet, und versucht noch einmal, die Augen zu öffnen.

»Fuck«, grummelt er und schließt sie doch wieder. Das ist kein schöner Anblick.

Und dann muss er sie doch öffnen, den Schaden begutachten. Das rechte Auge ist komplett zugeschwollen. Die Nase könnte gebrochen sein, seinen Wangenknochen ziert eine Platzwunde und seine Lippen sind mehrmals geplatzt. Fuck. Er betastet sein Gesicht vorsichtig und sieht die aufgeplatzten Knöchel. Er schaut auf die andere Hand. Ebenfalls. Die Bewegung verursacht ein Stechen in seiner Brust. Er senkt den Blick und sieht, dass seine Rippen grün und blau sind.

Das sieht nicht gut aus. Ob er wenigstens gewonnen hat?

Sein Handy klingelt und er versucht rechtzeitig in der Küche zu sein, bevor es aufhört. Aber seine Hand-Augen-Koordination könnte verbessert werden, und das Handy fliegt auf den Boden. Fluchend und stöhnend versucht er es aufzuheben. Seine Rippen schmerzen, sein Oberkörper ist eine einzige Landschaft der Qual. Als er endlich sein Telefon in der Hand hat, sitzt er auf dem Boden und lehnt sich an den Schrank.

Er schaut nach, wer es war, und ruft zurück. »Jim!«

»Hey, Alter, wie geht’s?«

»Scheiße.«

Am Ende der Leitung schnaubt jemand belustigt. »Du hast ganz schön was abbekommen.«

»So fühle ich mich auch. Hab ich gewonnen?«

»Klar! Wer kann schon gegen den großen Jace Monroe gewinnen?«

Wenigstens etwas, denkt er. »Wie viel hab ich gewonnen?«

»Neuntausend.«

»Hast du es schon …?«

»Natürlich, Alter. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich weiß, wie wichtig dir das ist.«

»Danke.«

Einen Moment ist es still. »Was glaubst du, wann bist du wieder fit?«

Jace streicht sich die blonden Haare aus dem Gesicht. »Keine Ahnung, Mann. Eine Woche dauert es bestimmt. Wenn nicht zwei.«

»So schlimm?«

»Eher schlimmer. Fuck, der hatte mich echt in der Mangel.«

»Das kannst du laut sagen.«

»Wie bin ich ihm entkommen?«

»Kannst du dich an nichts mehr erinnern?«

Jace schüttelt den Kopf und merkt sofort, dass das eine ganz blöde Idee war. »Nicht so wirklich. Ich erinnere mich, dass es der Russe war, aber mehr weiß ich nicht.«

»Er hat dir mehrere Schläge gegen den Kopf verpasst. Wundert mich nicht, dass du dich nicht erinnerst. Jedenfalls hatte er dich im Schwitzkasten. Irgendwie hast du es geschafft, dich rauszuwinden, und ihm dann deinen berühmten Schwinger gezeigt. Wie alle anderen auch hatte er dem nichts entgegen zu setzen. Knock-out

Ein Mundwinkel zuckt. Jace kann nicht umhin, zufrieden zu schauen. »Okay. Ich meld mich, wenn ich wieder fit bin.«

Er legt auf und lehnt den Kopf vorsichtig an die Wand. Er sollte seinen Chef anrufen und sich krank melden. Kein Mandat will einen Anwalt, der aussieht, als sollte er selber auf der Anklagebank sitzen. Zumindest keiner der Lemmon, Jackson & Stowe engagiert. Nicht zum ersten Mal denkt er, das er besser aufpassen muss. Weniger Schläge ins Gesicht, damit es nicht auffällt, wie er seine Freizeit verbringt. Seine Karriere kann es nicht verkraften, wenn er Fehlzeiten hat. Bisher hatte er noch keine, denn die Veilchen konnte Ashley bisher immer gut kaschieren. Sie ist Visagistin am Broadway und hat ihm mehr als einmal den Arsch gerettet. Natürlich wollte sie als Gegenleistung Sex. Wie alle anderen auch. Es ist aber auch so schlimm, wenn dir der Ruf vorauseilt, dass du jede zum Kommen bringen kannst, denkt er. Dabei hat er sich eigentlich immer mehr als Familienmenschen gesehen, als Ein-Frau-Typ. Aber er muss zugeben, dass er seinen Spaß hatte, während er auf die Richtige wartet. Das bringt ihn zum grinsen. Autsch, das hätte er mal besser gelassen. Seine Lippe ist erneut aufgesprungen.

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