The other view No. 3

Ein Vögelchen hat mir geflüstert, ihr wollt auch die anderen Bonusszenen, obwohl ihr sie alle schon im Magazin gelesen habt 😉 Ich bin natürlich sehr gerne bereit, euch weiter anzufixen, ihr kennt mich doch 😉

 

Bonusszene Nr. 3

Will beim Familienessen als Theas Eltern auftauchen

Will kann es immer noch nicht fassen, was heute alles passiert ist. Heute Morgen hat er seine Thea gevögelt und alles war okay. Und dann bringt er ihr Mittagessen, weil er so ein unglaublicher Softie ist und sie erzählt ihm all diese Dinge, die ihr passiert sind. Er wusste ja schon, dass sie missbraucht wurde, aber mit dieser Geschichte hatte er nicht gerechnet. Was hat sie nur für beschissene Eltern?

Und dann noch ihr arschiger Chef. Obwohl er ihm ja eigentlich dankbar sein muss. Sonst würde sie jetzt immer noch ihr Talent in einer drittklassigen Firma vergeuden. Jetzt würde sie zu BioKing kommen. Wie gut, dass Robert die Idee hatte, dass sie ihre eigene Firma gründen soll. Sonst wäre das alles ein echter Kampf geworden. So war er erstaunt darüber, wie leicht sie sich in die Richtung entwickelte, die er für sie vorgesehen hatte.

Er grinst bei diesen Gedanken. Das Mädel ist schon Zucker. Wirklich. Und sie gehört ihm. Lucky bastard. Er schaut über die Schulter zurück, sieht das Tom ihre Brüste ausgepackt hat. Er grinst. Fuck, was ein Anblick. Ihre Riesentitten, die immer über seine Hände quellen, sind das Beste, was er je angefasst hat.

Als sie angekommen sind, öffnet er ihr die Tür und reicht ihr den Arm. „Ich wette, meine Familie steht am Fenster.“

„Also, ist das hier nur Show?“ fragt sie mit diesen küssenswerten Lippen, die er unbedingt wieder um seinen Schwanz spüren will.

„Nichts mit dir ist Show, Baby.“

In dem Moment wird die Tür aufgerissen und seine Mom benimmt sich wie so ein verschissener Raubvogel und klaut sie ihm. Würde ihn nicht wundern, wenn sie nachher Krallenabdrücke in ihrer zarten Haut hat. Hmmh, wie sie sich anfühlt, wenn sie unter ihm liegt und er hart in sie stößt.

Er geht ins Esszimmer, begrüßt seine Familie und wundert sich einen Augenblick, wer die drei unbekannten Gäste sind. Noch bevor er sich vorstellen kann, hört er jemanden hinter sich sagen: „Das ist ja wohl ein verdammter kosmischer Scherz!“ War das Thea? Das ist doch nicht ihre warme Stimme, die ihm die tollsten Sachen sagt. Sie klingt verzerrt, sauer. Und … ja, da ist noch eine andere Farbe. Schmerz.

Er dreht sich zu ihr um, sieht ihren entsetzten Gesichtsausdruck und alles, was er tun will, ist sie in seine Arme zu nehmen und sie vor allem Leid zu beschützen.

Es kommt eine aggressive, männliche Stimme, die sie zurecht weist. Und dann plappert Cindy, aber er hat nur Augen für seine Thea, der es gerade ganz offensichtlich nicht gut geht.

„Das ist mir scheißegal“, hört er sie knurren und er wundert sich einmal mehr über den Tonfall.

Tom sagt ihr: „Thea, so kannst du nicht mit meiner Mutter reden.“ Aber sie beachtet ihn nicht. Irgendwas läuft hier falsch, ganz verdammt falsch. Was ist nur mit ihr los?

Der jüngere Mann steht auf, geht auf sie zu. Und dann geht alles so schnell, dass er es kaum mitbekommt. Sie schlägt ihm mit der Faust ins Gesicht. Nicht wie ein Pipimädchen, nein, mit voller Wucht. Als Krönung tritt sie ihm noch in die Eier.

Will geht den Schritt auf sie zu, legt seinen Arm um sie. „Beruhige dich, Thea!“

Der ältere Mann meckert: „Theodora, dein Verhalten ist absolut indiskutabel! Connor ist ein Freund…“

Connor? Connor McCreepy? Er schaut sie an, die Wut brodelt in seinen Venen. Sie nickt leicht und das reicht ihm, sich auf diesen Bastard zu stürzen, der sie vergewaltigt hat, der ihr erstes Mal zu einem Horrorerlebnis werden ließ.

Seine Brüder und auch Matt und Tom versuchen, ihn zu stoppen, aber er ist so scheißwütend auf den Wichser, dass er immer und immer wieder in seine Fresse schlägt. Als sie ihn endlich weggezerrt haben, legt Thea ihre kleine Hand auf seine Brust. „Will, das ist nicht die Zeit und der Ort dafür. Ich weiß, was du gesagt hast, aber du willst ja wohl nicht, dass deine Mutter das ganze Blut wegwischen muss.“

Er kann nicht anders, ist plötzlich so unglaublich stolz auf sein Mädchen, das noch einen Witz reißt, obwohl sie doch gerade in so einer Scheißsituation ist. Und dann killt sie ihn. Sie zwinkert ihm zu, bevor sie sich zu Connor McCreepy dreht und mit eisiger Stimme sagt: „Und du, Connor McCreepy, gehst jetzt besser. Ich weiß eh nicht, wie du denken konntest, dass es eine gute Idee ist, hierherzukommen.“

Er schaut sie fassungslos an, so als würde er gar nicht verstehen, was er denn verkehrt gemacht hat. „Du bist vor zehn Jahren einfach verschwunden, Dora. Wir hatten ein tolles Leben vor uns, wir wollten heiraten, wir waren verlobt und du bist einfach verschwunden. Ich hab jahrelang nach dir gesucht. Ich musste einfach herkommen und dir sagen, dass ich dich noch liebe.“ Dora? Will verzieht das Gesicht vor Schmerzen. Wie kann man seine Thea denn Dora nennen? Haben sie sie noch alle? Das ist doch einfach unfassbar!

Und dann hört er ihr Lachen. Er schaut zu ihr, ist einen Moment irritiert, aber dann muss er auch grinsen, weil sein Mädchen so einen Schaden hat. Sie fängt sich wieder als ihr weitere Blicke zu fliegen, die sie fragen ‚bist du verrückt?’

„Verliebt, verlobt? Sag mal, geht’s noch? Raus hier. Sofort. Und wag es nicht, mich noch irgendwann einmal zu kontaktieren. Das nächste Mal sorg ich dafür, dass niemand Will aufhält.“ Will stimmt dem zu. Er will auch nicht aufgehalten werden, will diesen Bastard zermalmen, ihn ins Grab schicken. Der Pisser soll leiden für alles, was er seiner Thea angetan hat.

Thea dreht sich zu seiner Mutter um und sagt: „Entschuldige bitte, Miranda, dass ich einfach so jemanden aus dem Haus schicke.“ In jeder Lage eine Lady, aber auf seine Mutter kann man sich verlassen.

„Keine Sorge, Thea, niemand ist hier willkommen, den du hier nicht haben willst.“ Sie legt ihr die Hand auf den Arm, während Matt und Tom den Arschkriecher nach draußen bringen. So würden sie den Penner nicht anfassen, wenn sie wüssten, was er getan hat. Aber er hat es ihr versprochen, sie erzählt es ihnen, wenn sie dazu bereit ist.

Will tritt zu ihr und schlingt die Arme um sie, küsst sie auf den Kopf, freut sich, dass sie sich an ihn schmiegt. Ist er doch ihr verfickter Ritter in strahlender Rüstung. „Danke, Baby“, sagt sie leise.

Er nickt nur, will sie nie wieder loslassen, sie immer beschützen. Aber dann löst sie sich von ihm und er vermisst sie sofort. Pussy, denkt er.